Donnerstag, 26. November 2015

OOTD: Kurzer Prozess

Einen wunderschönen Donnerstag wünsche ich euch!

...kennt ihr das? Ein Teil in einem Online Shop findet ihr richtig toll. Ihr bestellt freudig das Teil in eurer Größe, die zugleich auch noch die größte verfügbare Größe ist. Dann kommt das Teilchen an: Wow! Es schaut toll aus. Bis zur Anprobe. Dann fehlen genau die berühmten 5 Zentimeter bis zum Glück. Argh! So ging es mir mit dem Kunstleder-Skaterrock von H&M. Den fand ich schon im Shop toll und als ich dann die ersten Tragebilder auf anderen Blogs sah, musste ich den haben. Aber selbst in der größten Größe war mir der oben am Bund zu eng. Zurückschicken wollte ich den aber auch nicht.

Jacke: SimpleBe, Rock: H&M+, Strumpfhose: fibrotex,
Pulli: selfmade (Stoff von Buttinette),
Top: H&M+, Schuhe: NewLook

So habe ich dann im wahrsten Sinne "kurzen Prozess" gemacht. Den festen Bund oben abgetrennt und ein breites Gummiband eingenäht. Jetzt ist der Rock zwar um einiges kürzer, aber ich denke immer noch lang genug. Ich finde ihn prima :) Dazu habe ich meinen roten Pulli kombiniert, den ich mir von langer Zeit einmal genäht hatte. Drüber noch ein Gürtel - fertig!


...in der Kombi wird es allerdings so langsam bisschen zu kalt; wobei das auch nicht unbedingt ein Outfit für ausgedehnte Spaziergänge im Schnee ist :D






So, das soll's für heute erst einmal gewesen sein - ich wünsche euch eine tolle Restwoche und schon mal ein wunderbares Wochenende. Vielleicht geht's ja auch schon auf den Christkindlmarkt? Ich jedenfalls werde in den nächsten Tagen in die Weihnachtsbäckerei starten, nachdem zumindest schon der Christstollen brav zum Durchziehen auf dem Schrank liegt. 

Viele Grüße
Conny

Dienstag, 24. November 2015

...und plötzlich ist es Winter!

Servus allerseits,

...ja, da passt frau mal kurz nicht auf und schon liegt der erste Schnee! Irgendwie bin ich heuer noch so  gar nicht im Winter angekommen. Den ersten Schnee, den ich am Sonntag sah, war für mich bissal befremdlich. So wie Schnee im August eben :o) Inzwischen habe ich mich aber heldengleich daran gewöhnt und bin sofort zur Tat geschritten. Denn bei den derzeitigen niedrigen Temperaturen brauche ich was Warmes zum Anziehen. Nur was? Jedes Jahr stelle ich mich aufs Neue so deppert an... aber zum Glück hatte ich noch vom letzten Jahr Strickstoff da - so entstand dann "freihand" ein Kleidchen. 

Mantel: SimplyU/Ulla Popken, Kleid: selfmade/Stoff von buttinette,
Strumpfhose: fibrotex, Schuhe: NewLook


Die Farbkombination fand ich super. Ein dunkler Blaulila-an-scharfe-Ecke-gestoßen-Ton zusammen mit Senfocker-Katzenkotze *lach*. Ich finde dass die beiden zusammen prima aussehen. Eigentlich wollte ich so ein Kleid ja schon letztes Jahr nähen, aber ich habe keinen passenden Schnitt finden wollen. So war ich dann so frech und habe den Schnitt per Augenmaß von einem Kaufkleid abgenommen. Freihand und ohne Messen. Wird schon irgendwie passen. Der mittelere Streifen hätte zwar bissal nach oben gehört, aber da störe ich mich nicht dran. Hauptsache es ist warm. Und das ist es. Stoffberg abgebaut, Conny warm verpackt, Conny glücklich :o) 


Aus einem Fitzelrest des hellen Stoffes habe ich dann noch auf die Schnelle einen ganz einfachen Loop genäht, der ganz gut zum Kleid passt. Ein Restchen ist noch da - da könnten noch Handschuhe oder eine Mütze entstehen. Aber dazu hatte ich dann heute keine Lust und Entscheidungsfreude mehr :)



...überhaupt wollte ich noch eine kurze Entschuldigung hinterherschicken, dass ich so lange Zeit nix von mir habe hören lassen. Mir geht es gut! Zu gut vielleicht sogar :o) Ich genieße das Leben und habe meist einfach keine Zeit, um Fotos zu machen, die über ein Handyselfie hinausgehen (heute war die Zeit ja auch schon knapp - kaum versieht man sich, ist es draußen schon wieder dunkel...). Auch das Schreiben braucht ein paar Minütchen, aber das kennt ihr sicher selber. Dafür kann ich euch versprechen, dass es zumindest in der nächsten Zeit wieder ein paar Einträge mehr gibt ;)

Liebe Grüße
Conny

Sonntag, 13. September 2015

OOTD: Ein Pünktchencardigan und die verzerrte Ansicht

N'Abend,

heute zeige ich "noch einmal" das Outfit, welches ich gestern getragen habe. Eigentlich hatte ich das nur schnell vorm Spiegel abgelichtet, so wie ich es mit vielen anderen Outfits mache - aus einem ganz einfachen Grund: Wenn ich mal wieder der Ansicht bin, ein ganzes Zimmer voll mit nichts zum anziehen zu haben oder schlichtweg einfach keine Idee habe, dann ist ein kurzer Blick ins Smartphone die schnelle Rettung :o) Das Outfit von gestern hatte ich jedoch auch noch in einer facebook-Gruppe hochgeladen und gleich mit gewarnt, dass die Handykamera die Wirklichkeit etwas verzerrt.
Foto mit der Spiegelreflex :)

Eigentlich ist das ja so rein gar kein Hokuspokus, sondern recht einfach mit der Brennweite der Kameralinse, der Neigung sowie damit verbunden der Perspektive beim Fotografieren zu erklären. Und noch ein "eigentlich": Eigentlich will ich auf Bildern gar nicht "weniger" wirken als dass ich bin. Wieso auch? Ich bin zufrieden mit dem Körper, den ich habe. Wieso sollte ich darauf hinarbeiten, dass der auf Fotos möglichst schmaler wirkt? Gut, daraus könnten einige Leute jetzt eine Grundsatzdiskussion machen. Ist ja auch immer sehr beliebt bei der Outfitfrage - am besten sollten Dicke ja ohnehin immer nur das tragen, was sie optisch schlanker macht und die Aussage "man sieht dir deine Konfektionsgröße gar nicht an" ist für manche ja auch das tollste Kompliment :o) Nur mal ganz ehrlich, wieso ist es so schlimm, eine große Größe zu tragen? Wieso bricht für manche die Welt zusammen, wenn in der Hose, die perfekt passt, eben nicht die sonst getragene Größe 48 steht, sondern plötzlich die 50? Ich jedenfalls stehe zu meiner 56. Die manchmal auch eine 54 ist. Manchmal auch eine 58. Darüber definiere ich mich nun wirklich nicht :)

Das Handyfoto zum Vergleich :)

Soooo, jetzt aber noch ein paar Wörtchen zum eigentlichen Outfit. Das Kleid stammt von C&A und ich mag es wirklich sehr. Gut, der Wasserfallausschnitt könnte noch etwas tiefer reichen, aber so ist auch okay. Der Jersey ist sehr angenehm und weich auf der Haut - und das Kleid ist zwar recht dezent, aber doch nicht ganz "ohne". Es hat, wie ich finde, genug Chic für eine Party, gleichzeitig ist es aber nicht zu overdressed für den Alltag. Genau so sollte es doch sein, oder? Dazu gibt's den Pünktchencardigan von H&M+, den ich schon seit einigen Monaten im Auge hatte. So ganz konnte ich mich aber nie zu einer Bestellung durchringen, bis er dann vor einigen Wochen in den Sale und schließlich auch in meinen Kleiderschrank kam. Ich bereue es nicht!

Liebe Grüße und eine tolle Woche wünsche ich euch, 
Conny

Mittwoch, 9. September 2015

Mein "italienisches Weißbrot"

...oder schlichtweg "falsches Ciabatta"?

Hallöchen,

ich backe gern das Brot selbst - vor allem bei Weißbrot ist es schwer, etwas vernünftiges/gut schmeckendes/lockeres beim Bäcker zu finden. So habe ich ein paar Rezepte ausprobiert und bin schließlich bei einem Ciabatta gelandet, das es in den letzten Wochen bei uns sehr häufig gab. Es ist recht schnell gebacken, hält sich einige Tage lang frisch und schmeckt einfach immer.

Unsere italienische Brotzeit :) Erntefrische Tomaten, Gurken und Kräuter
aus dem Garten, dazu die Urlaubssouvenirs Käse, Speck, Salami und
Rotwein aus Italien. Nom Nom!


Die Zutaten: 
  • 1kg Mehl (Type 550)
  • 50ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 20g Salz
  • 20g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 550ml warmes Wasser

So wird's gemacht:
  • Den Zucker in das warme Wasser geben, die Hefe hineinbröckeln und gut verrühren. Dann das Mehl mit dem Salz vermischen, das Öl dazugeben und mit dem Hefe-Zucker-Wasser-Gemisch verkneten. Der Teig sollte gut elastisch und nicht klebend sein - ich lasse ihn in der Küchenmaschine immer circa fünf Minuten gut durchkneten. 
  • Die Schüssel mit dem Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 bis 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. 
  • Nach der Wartezeit den Teig noch einmal durchkneten und in beliebige Stücke teilen. Ich mache aus der Menge meist 2 große oder 3 mittelgroße Brote. Ciabattabrötchen lassen sich aber natürlich auch backen :) 
  • Die einzelnen Teile zu rechteckigen Platten ausrollen bzw. in Form drücken, an den kurzen Kanten einmal etwas einschlagen und dann von der langen Seite her aufrollen - so gibt es die typische Ciabatta-Form. 
  • Im auf 210 Grad vorgeheizten Backofen ca. 40 bis 50 Minuten backen, herausnehmen und kurz mit kaltem Wasser benetzen. Auskühlen lassen, aufschneiden, genießen!


Der Teig sollte beim Gehen lassen sein Volumen verdoppeln.

Aufgerollt und fertig zum Backen
Ein Blick aufs heiße Blech ^^ vorn rechts ist ein kleines Ciabatto mit Tomatenpesto.

Bei dem Teig sind mehrere Variationen möglich, ganz nachdem auf was ihr Lust habt :)
  • Für ein Kräuterciabatta getrocknete Kräuter und evtl. auch Chiliflocken in den Teig einarbeiten, dafür evtl. die Menge an Öl etwas erhöhen. 
  • Kleine Ciabattabrötchen schmecken als Snack für unterwegs oder als Brotzeit auf der Arbeit besonders gut, wenn der Teig vor dem Einrollen mit einem Pesto bestrichen wird. Oder ihr füllt den Teig vor dem Aufrollen mit einer Scheibe gekochten Schinken und Käse. 
  • Olivenfans schneiden Oliven in Ringe und mischen diese unter den Teig.

Es gibt sicher noch mehr Variationen, einfach ausprobieren!

Guten Hunger und viele Grüße,
Conny

Sonntag, 6. September 2015

OOTD: Und nun ist Herbst

 Einen wunderschönen guten Abend!

...ja, und plötzlich ist es Herbst. Auf einmal stehen die blickdichten Strumpfhosen, die schon gaaaanz hinten im Regal gelandet sind, plötzlich wieder hoch im Kurs. Sind aber auch prima, schließlich können so die Sommeroutfits auch in die kühlere Jahreszeit gerettet werden :)


Heute musste ich arbeiten, deswegen durfte es mal ganz lässig sein. Das Shirt ist von H&M+ und der Rock ist mein Liebling von Pinkclove. Nachdem es draußen doch recht zapfig geworden ist, vor allem morgens und am Abends, habe ich auch mal wieder ein Jäckchen rausgekramt. Dieses hier ist von Pinkclove - die Strumpfhosen sind, wie könnte es anders sein, von fibrotex. Dazu trage ich die Stiefeletten von Deichmann, die ich mir vor einigen Tagen bestellt hatte. Tjo, am Freitag wurden die geliefert und seitdem trage ich die auch. Zumindest tagsüber *lach* - aber nachdem ich recht viel Auto fahre, sind die einfach am bequemsten. 


Auf Schmuck habe ich heute größtenteils verzichtet - da hatte ich heute morgen einfach nicht die Geduld, etwas Passendes herauszusuchen. 6.30 Uhr ist nicht so meine liebste Uhrzeit ^^
Und wie ich derzeit immer wieder jeden Tag feststelle, sollte ich dringend meine Haare wieder nachfärben. Die Farbe habe ich schon da, nur an der Umsetzung hapert es. Irgendwie kommt immer etwas dazwischen, auch wenn es nur akute Unlust ist...



Ich wünsche euch einen schönen Herbstanfang! Macht das Beste daraus :o) 

Liebe Grüße, 
Conny

Mittwoch, 2. September 2015

Ein letzter Sommeroutfit und neue Schuhe für den Herbst


Hallöchen,

jetzt muss ich mich aber scheinbar wirklich beeilen, um noch das wohl vorerst letzte Sommeroutfit zu posten, das ich schon seit letzter Woche auf dem PC liegen habe. Heute hat es schon merklich abgekühlt und so trage ich gerade eine lange Jeans, die ich heute morgen aus ihrem mehrmonatigen Urlaub zurückgeholt habe. Ich liebe den Sommer, aber gegen den Herbst habe ich freilich auch nichts einzuwenden. Hat halt auch seine guten Seiten :)


Top & Rock: H&M+, Schuhe: NewLook

Das Sommeroutfit von letzter Woche war schnell gewählt – das rote Peplum-Top hatte ich in einem H&M Laden gefunden. Es ist toll – der Stoff fühlt sich angenehm an und den Schnitt liebe ich sowieso. Wie ich gesehen habe,gibt es das auch noch in anderen Farben im Onlineshop. Allerdings solltet ihr beachten, dass die verschiedenen Farben wohl unterschiedliche Ausschnitt-Lösungen haben, das ist mir auch erst Online aufgefallen. Dazu habe ich ein kurzes Röckchen, ebenfalls von H&M, kombiniert (aus der normalen Abteilung, in XL bekomme ich da auch meinen 56er-Hintern rein :D). Dazu gibt’s Schühchen von NewLook. Und einen Fotocrasher ^^

...sucht da jemand das Vögelchen? ;o)

Die abgekühlten Temperaturen haben mir zudem mal wieder vor Augen geführt, dass ich dringend ein paar „Übergangs-Schuhe“ brauche. Die letzten sind in den ersten Frühlingstagen von mir gegangen. Ich bevorzuge als „Jedentagschuh“ ganz schlichte, schwarze Stiefeletten, wegen dem Autofahren am liebsten ohne Absatz, die zur Jeans genauso passen wie zur Strumpfhose. Gefunden habe ich welche bei Deichmann, die gehen sogar bis zu Größe 44.

 



Und wo ich schon mal dabei war, hat mich noch ein Schnäppchenschuh angelacht, der ebenfalls schlicht und flach ist und mich wohl oft auf Arbeit begleiten wird – und das Tolle daran ist, dass der Schuh den gleichen grauen Farbton hat wie eine Jacke von mir.

Ganz zum Schluss durften dann noch ein paar Schlappen für daheim mit in den Warenkorb. Die letzten habe ich vorgestern entsorgt, nachdem ich den Fersenbereich schon komplett durchgescheuert hatte. Da kaufe ich übrigens immer lieber die Herrenvariante, weil die noch ein Stückchen breiter und damit für mich bequemer geschnitten sind. Nun bin ich auf die Lieferung gespannt :)

Ich wünsche euch einen tollen Tag!



Liebe Grüße

Conny


Samstag, 29. August 2015

Spontan, spontan, spontan: Die italienische Reise



Hallöchen,

etwas Gutes hat es durchaus, wenn der Urlaub vorbei ist: Man kann im Nachhinein so wunderbar von dem Gesehenen und Erlebten träumen! Wir haben uns ja recht spontan aufgemacht zu einem Urlaub, der eigentlich nur ganz kurz werden sollte, dann aber doch noch überraschend in der Verlängerung gegangen ist.





Beulengefahr! Rock: Pinkclove, Shirt: Takko, Schuhe: NewLook






Gestartet sind wir eigentlich mit dem Vorhaben, mal wieder drei Tage Sauna in der Therme Bad Wörishofen zu verbringen. Das haben wir auch getan und konnten uns wirklich vom Alltag richtig gut erholen. Eine wunderbare Zeit… Da ein Saunagang, ein bisschen Planschen, Ruhen (und dabei andere Gäste wegschnarchen ^^)… so ging das drei wundervolle Tage lang. Gegen Ende Tages fragte mich mein Schatz dann aber, ob ich es eilig haben würde mit dem Nachhausefahren – öhm, nein! So haben wir dann noch eine Übernachtung drangehangen und sind am nächsten Morgen frisch und erholt gen Süden gefahren.


Timmelsjoch - erfrischende 9 Grad und Restschnee inklusive
Die Route war grob festgelegt und führte durch die Berge gen Italien – mal nicht über die Autobahn, sondern schön brav über Passstraßen. Das Wetter war entsprechend herrlich, auch wenn das Thermometer, auf dem Timmelsjoch angekommen, nur noch erfrischende 9 Grad zeigte. Das anvisierte Ziel war Predazzo/Trentino. Das ist die Partnerstadt meines ehemaligen Wohnortes, so war ich umso begeisterter, nach fast zwei Jahren wieder einmal dort zu sein. Meine Tipps: Zum Essen in die Gams (geniale Pizzen und der Hauswein ist extrem emfjelnswertt…) und für das Käffchen zwischendurch unbedingt im Café Predazzo vorbeischauen.


Abendstimmung am Walchensee

"Mach' mal den Al Bundy vor dem Misthaufen da"

So wurde aus dem ganz kurzen Urlaub dann doch ein bisschen längerer Urlaub, der einfach wunderschön war. Und ich schwelge in schönen Erinnerungen :o)

Liebe Grüße
Conny




Mittwoch, 26. August 2015

OOTD: Das kleine Schwarze und die dicken Dickenhasser



Aloha!

Eigentlich wollte ich heute nur ein Outfit zeigen. Mein neues Kleid. Aber das ist irgendwie ein bisschen in den Hintergrund gerückt bei den Sachen, die ich derzeit in einigen facebook-Gruppen sehe. Wohlgemerkt in Gruppen für Plus-Size- Mädels. Da werden Fotos mit Beleidigungen kommentiert, die ich wirklich krass finde – und am allerschlimmsten dabei ist, dass das von Damen kommt, die selbst dick sind. Allerdings kann ich das auch im „Real Life“ bestätigen – die blödesten Blicke kommen eigentlich durchweg von dicken Damen. Wieso?




Wenn sich eine dicke Frau in weiten Sachen kleidet, wenig Haut zeigt (gut, das Dekolleté darf freilich betont werden), am besten noch einen bauschigen Schal trägt, dann ist es okay. Werden in diesen bestimmten Gruppen aber Fotos von Mädels gezeigt, die auf das Verdecken der Pfunde um jeden Preis pfeifen, dann geht der Hass los. „Presswurst“ ist da noch das Netteste. „Sowas kann man mit so einer Figur nicht tragen, das sieht ja lächerlich aus!“ – und als Untermauerung dieses Kommentars und quasi als Erhebung zur Styling-Ikone für Dicke kommt dann noch der Satz „Ich habe eine ähnliche Figur und würde mich so nicht aus dem Haus trauen.“ Sorry, aber geht’s noch? Wieso können gerade Dicke die anderen Dicken nicht einfach dick sein lassen?

Über die Gründe solcher Kommentare kann ich nur spekulieren. Klar, ich könnte das jetzt arrogant mit dem Stempel „ach, die sind ja nur neidisch“ ablegen, aber ich will nicht glauben dass das so einfach ist. Sind diese Dicken so unzufrieden mit sich selbst, dass sie diese Unzufriedenheit mit dem eigenen Spiegelbild an anderen ablassen müssen? Dass sie sich selbst grämen, wenn sie ihre dicken Schenkel sehen, die Speckröllchen oder die wabbelnden Oberarme und genau diesen Anblick an anderen genau so wenig ertragen wie an sich selbst? Die sich beim Anblick die körperbetont gekleideten Dicken quasi für sich selbst schämen und meinen, dass sich diese doch auch schämen müssen?

Das ist freilich nicht nur auf facebook so. Ich war jetzt schon bei ein paar Usertreffen von Foren und Communities für Dicke. Leute, wenn ihr da hin wollt, zieht euch am besten ein weites Wallegewand an, wenn ihr euch dort mit jemanden unterhalten wollt. In etwas kürzeren, engen Sachen gehen euch die meisten Damen dort sehr aus dem Weg! Dabei müsste doch gerade bei solchen Treffen die Freiheit inklusive sein, auch mal seine Pfunde zu zeigen anstatt sie zu verstecken – schließlich sitzen dort doch alle im gleichen Boot oder sind zumindest Liebhaber von Extrapfunden.

Ich verstehe es nicht! Wieso machen Dicke anderen Dicken das Leben schwer? Gerade bei facebook gibt es sicher viele Dicke, die sich nicht so recht trauen das zu tragen was sie wollen, das geht ja oftmals schon bei der schüchternen Frage los, ob man als PlusSize-Frau wirklich im Sommer auch mal die Jacke weglassen und ein ärmelloses Top tragen kann. Wenn diese dann ein Foto sehen von einer Frau mit gleicher Figur wie der eigenen sehen, die meinetwegen Shorts trägt und ein Top dazu, und dieses Foto und das Outfit toll finden, sich vielleicht schon einen Ruck geben wollen, so eine Kombi zu kaufen und zu tragen, dann aber die Hasskommentare unter dem Bild lesen und die neugewonnene Begeisterung gleich wieder in eine Traurigkeit übergeht über die eigenen Pfunde – ihr dicken Dickenhasser, wollt ihr das? Wohl schon. Denn wenn man selbst unglücklich ist, dürfen es die anderen mit gleicher Figur wohl auch nicht sein…

An der Stelle möchte ich aber auch noch einmal betonen, dass ich nicht generell gegen Kommentare bin, die nicht nur bejubeln. Gerade auf facebook sind ja Kommentare auch erwünscht – wie in Blogs auch. Ich bin auch kein Freund davon, alles zu bejubeln und sage auch, wenn mir etwas nicht gefällt. Das kann die Farbzusammenstellung sein, die Variante des Tragens, die Länge des Rockes/des Kleides (wobei ich durchweg dafür plädiere, dass es ruhig kürzer sein könnte ^^), die Wahl der Handtasche/Schuhe und so weiter. Aber persönliche Angriffe haben da nichts zu suchen. Konstruktive Kritik gern, Beleidigungen nein. So schwer kann das doch nicht sein, oder?

So, und ganz am Rand wollte ich euch auch noch etwas über mein Outfit schreiben :o)
Ich mag schwarze, schlichte Kleider, die aber eben nicht zu schlicht sind. Das hier hatte ich kürzlich bei NewLook gefunden und bin total happy damit, weil es sich so schön aufpeppen lässt. Hier trage ich es mit Gürtel, Kette und High Heels zu einem schönen Abendessen. Mit anderen Accessoires lässt es sich toll verwandeln. Ihr werdet es also hoffentlich noch öfters hier sehen!

Liebe Grüße
Conny



Kleid, Schuhe und Kette: NewLook, Gürtel: Pinkclove

Montag, 24. August 2015

OOTD: Lang gelegen, endlich getragen

Heyho,

so, der Urlaub ist vorbei - weiter geht's! Die letzten Tage haben wir noch etwas "Wegfahr-Urlaub" betrieben, ein paar Tage in die Therme nach Bad Wörishofen und danach dann weiter nach Italien in mein geliebtes Predazzo. Nun sind wir wieder da und da kann ich endlich ein paar Outfits "abarbeiten".

Shirt: C&A, Rock: H&M, Schuhe: NewLook

Das Outfit ist ein ganz schlichtes. Rock, Shirt und Schuhe. Fertig. Keinen Schmuck, kein sonstiges Gedöns. Einfach schnell reinhüpfen und fertig.

Das Shirt besitze ich schon ewig… Vielleicht 7 oder 8 Jahre. Es war mal von C&A – anfangs ist es irgendwie im Schrank verschwunden, dann wieder aufgetaucht und eher selten getragen. Im letzten Jahre habe ich es dann wieder neu für mich entdeckt :) Gut Ding will Weile haben?





Zu meinem Geburtstag habe ich mir auch wieder einmal einen kleinen Online-Shoppingbummel bei NewLook gegönnt - mit dabei waren auch die Zehentrenner in Weiß. Eine Wohltat im Sommer und richtig schick, wie ich finde. 


Liebe Grüße,
Conny

Donnerstag, 20. August 2015

Schneller Kuchenhunger: Russischer Zupfkuchen

Hallöchen,

nachdem die Sommerhitze erst einmal passé ist, macht auch das Werkeln in der Küche wieder mehr Spaß und der Kuchenhunger ist plötzlich auch wieder da. Ein Blick in den Kühlschrank sagte mir, dass da noch Quark rumschwirrt - und tsinng! - sofort sah ich einen Russischen Zupfkuchen vor meinem inneren Auge. Also nix wie ran an den Speck, ähm, Quark!



Zutaten
für den Teig:
  • 200g weiche Butter
  • 400g Mehl
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Ei
  • 1-2 EL Kakao (Backkakao)
  • 1 Prise Salz
für die Füllung:
  • 500g Magerquark
  • 250g Butter
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung
  1. Die Zutaten für den Teig verkneten. Den Teig dritteln. Eine Springform fetten und mit einem Drittel des Teiges den Boden auslegen. Mit dem zweiten Drittel Teig den Rand formen und das dritte Drittel erst einmal beiseite stellen.
  2. Für die Füllung die Butter am besten erwärmen - das geht in der Microwelle bei 200 Watt in drei bis vier Minuten. Zusammen mit den restlichen Zutaten gut verrühren (ich nutze dafür immer Handmixer oder die Küchenmaschine). Die Füllung dann in die Springform einfüllen. 
  3. Den restlichen Teig auf die Füllung "zupfen". Der Kuchen wird dann bei ca. 190 Grad bei Ober-/Unterhitze ca. 60 Minuten gebacken. Und fertig ist er :o) Den Kuchen kurz in der Form auskühlen lassen - am besten schmeckt er ab dem zweiten Tag.
Von den Kalorien reden wir hier mal nicht, Kuchen soll schmecken und nicht gesund sein. Viel Spaß beim Nachbacken!

Liebe Grüße
Conny

Mittwoch, 19. August 2015

Alte Heimat und ein 70. Geburtstag

Heyho,

Ende Juli hatte mein Papa 70. Geburtstag gefeiert - und den Anlass haben wir für einen klitzekleinen Kurzurlaub in meiner alten Heimat genutzt. Es ging nach Augustusburg im Herzen Sachsens. Es waren richtig schöne Tage - das Wetter hat perfekt mitgespielt, das Essen war super und die Feier war auch wunderbar. Hier erst einmal mein Feier-Outfit: 


Kleid: Asos, Strumpfhose: Ulla Popken, Kette: Yours, Schuhe: NewLook
Leider haben wir vergessen, das Kleid bei der Feier zu fotografieren - so habe ich das Outfit dann gestern noch mal schnell übergeworfen und das nachgeholt :o) Über die Frage, welche Strumpfhose denn nun zu dem Kleid am besten passt, habe ich mir wirklich den Kopf zerbrochen. In einer facebook-Gruppe kam fast durchweg die Meinung, dass eine hautfarbene am besten dazu passt. Fand ich dann auch. Als ich mich dann aber im Hotelzimmer umzog und die hautfarbene in der Hand hatte, fragte mich mein Schatz wieso ich denn keine schwarze Nylons dazu trage - und das habe ich mich dann auch gefragt. Probeweise so angezogen und mir hat es besser gefallen - also wurde es doch eine schwarze. Ich hoffe die facebook-Mädels verzeihen mir ^^ Und da die Feier ebenfalls in dem Hotel stattfand, habe ich mich dann auch gegen eine Handtasche entschieden. Es musste ja quasi nur der Zimmerschlüssel untergebracht werden :) Toll fand ich aber die Reaktion einer Verwandten, wie mir im Nachhinein meine Mutter berichtet hat: Sie hatte sie angesprochen, dass ich (sie hat mich zuletzt als Kind gesehen) ja doch recht "stabil" bin, aber dass das zu mir passe. Und dass ich mich ja so schön kleide und "zurecht mache". Finde ich toll :o) Gleichzeitig hat sie auch noch das gesagt, was mir viele sagen - ich gleiche meiner Urgroßmutter wohl extrem. Sie hatte so ziemlich die gleiche Figur, das gleiche Aussehen und wohl auch die gleiche Art wie ich. Finde ich auch toll! Schade, dass ich sie nie kennenlernen durfte.


Der Kurzurlaub begann mit einem groooßen Eisbecher in der Chemnitzer Sachsen-Allee, hm, ich liebe das Eis von dort :o) Für den Ausflug nach Schloss Augustusburg haben wir uns dann einen ganzen Tag Zeit genommen. Ich mag das Schloss, das auf dem Schellenberg thront und schon von weither zu sehen ist - damals hatte ich aus meinem Kinderzimmer immer einen wunderbaren Blick darauf. Wer mal in der Nähe ist, sollte es besuchen, da ist für jeden etwas dabei. Verschiedene Museen, tolle Führungen, eine Greifvogelschau und verschiedene, wechselnde Sonderausstellungen.
Zum Abschluss des Kurzurlaubs gab es dann noch ein köstliches Essen und wunderbaren Kuchen im Café Friedrich in Augustusburg - wirklich lohnenswert!

Mein Besichtigungsoutfit - Rock: Pinkclove, Shirt: H&M, Schuhe+Tasche: NewLook


Abends im Hotelzimmer: Erschöpft, satt und glücklich :o)

Liebe Grüße
Conny

Dienstag, 18. August 2015

OOTD: Sommerlöcher

Heyho,

kaum regnet es mal zwei Tage in diesem Supersommer, schon jammern die ersten Leute wieder :) Was soll's. Wobei ich heute morgen schon vor der Kleiderstange stand und nicht so recht wusste, was ich tragen soll - aber jetzt kann frau getrost auch mal wieder Nylons tragen, ohne dass die davonfließen. Und damit es luftig bleibt, kommt der Löcherpulli zum Einsatz - meine ganz persönlichen Sommerlöcher ^^


Hach ja, mein Urlaub ist fast schon wieder vorbei - vier Wochen gehen doch schneller rum als man denkt. Weggefahren sind wir ich nicht wirklich, bis auf ein paar Tage in der alten Heimat zum Geburtstag von meinem Papa, aber das ist auch nicht tragisch. Vor allem nicht mit dem wunderbaren Wetter, das lange Zeit geherrscht hat. Bei der Hitze konnte man ja eh nur den Tag im Pool verbringen und erst abends so langsam mal etwas tun. Sogar zum Eis essen gehen war es zu heiß! Und das soll schließlich etwas heißen :) Ja, was habe ich sonst noch getan... ich habe mein erstes Gartenjahr ausgekostet! Entgegen meiner Erwartungen konnte und kann ich verdammt viel ernten - so habe ich neben dem frischen Kochen schon unzählige Gläser Gurken eingelegt, Böhnchen, Kohlrabi, Zucchini, Brokkoli und Karotten eingefroren, zwei riesige Töpfe Zucchinisuppe gekocht und eingefroren, Brokkolisuppe eingefroren und auch Tomatensauce. Und gestern konnte ich auch den angesetzten Walnusslikör aus grünen Nüssen und den Pfefferminzlikör auf Flaschen ziehen... yummi! 
Rock: H&M+, Jacke: C&A, Top: kik, Nylons: Ulla Popken,
Kette und Schuhe: NewLook

Aber zurück zum heutigen Outfit. Den Rock gab es letztes Jahr bei H&M, er ist ganz dünn und so kann man ihn auch dann noch tragen, wenn es etwas wärmer wird. Der Pulli ist von kik, die Jacke hatte ich vor einiger Zeit bei C&A gekauft. Gerade bei so wechselhaftem Wetter ist so ein Jäckchen sicher immer von Vorteil, auch wenn ich wirklich kein Freund davon bin, bei jedem Oberteil mit etwas kürzeren Armen (oder gar generell) so ein Ding drüberzuziehen. 


So, jetzt geht's an die Nähmaschine, das große grüne Projekt wartet ^^

Liebe Grüße
Conny

Freitag, 14. August 2015

OOTD: Sommer, pur

Hallöchen,

...ist es nicht wunderbar? Ich liebe diesen Sommer! Endlich Hitze, Sonne satt, warme Nächte - ein Traum! Da können dann endlich alle kurzen Kleidchen ausgiebig und ohne "Extras" wie Strumpfhosen und Jäckchen ausgeführt werden. Im Winter bin ich nie so schnell angezogen :o) Das Kleidchen hier war eher ein Zufallskauf bei C&A - perfekt für den Sommer und zudem ein echtes Schnäppchen.
Kleid: C&A, Schuhe NewLook

Es war ein warmer Frühlingstag, als ich mit meinem Schatz in Nürnberg unterwegs war. Ich trug ein Kleidchen, das ich mir prompt bekleckert hatte. Da wir aber noch ins Café wollten und der C&A gleich gegenüber war, bin ich dort schnell hineingestiefelt. Die Plus Size Abteilung dort hatte wenigstens den Namen verdient! Schnell fand ich ein Ersatzkleidchen, dieses hier in schwarz.
  

Da mir die Streifenversion auch gut gefiel, habe ich die eben auch gleich noch mitgenommen. So habe ich mich dann gleich umgezogen und der Besuch des Cafés ging dann auch kleckerfrei vorüber. Der Kauf des schwarzen Pendants, das ich dann ja getragen hatte, wurde auch gleich gelobt: Nachdem auch Ulla Popken gleich am Platz war, bin ich dort schnell reingehuscht um wieder eine Packung Strumpfhosen zu kaufen. Die Verkäuferin hat mir dann gleich bei Betreten des Ladens gesagt, dass sie mein Kleid total toll fände - und dass auch Damen mit mehr Figur Bein zeigen dürften :) Fand ich super :)


Von mir sollte es in den nächsten Tagen auch mal wieder ein paar mehr Posts geben - ich habe da noch einige sommerliche Outfits in der Warteschlange, auch mein Geburtstagsoutfit ist mit dabei. 

Ich wünsche euch wunderbare sommerliche Tage!
Liebe Grüße,
Conny