Donnerstag, 30. April 2015

OOTD: Gefährliche Hose

Einen wunderschönen Tag wünsche ich euch!

heute hat mich mein Schatz am Frühstückstisch mit den Worten begrüßt, dass ich hoffentlich wisse, dass meine Hose gefährlich ist. Ja... ich weiß! Weiß und ich haben eine besondere Beziehung zueinander. Ich mag Weiß. Ich kenne und mag Weiß schon seit vielen Jahren. Aber immer dann, wenn Weiß und ich uns nahe kommen, gibt es Probleme. In den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Ich weiß noch nicht, welches Problem Weiß genau mit mir hat: Entweder Weiß mag mich so sehr, dass Weiß mich mit einem ganzen Füllhorn an verschiedenen Flecken beglückt oder Weiß mag mich so gar nicht und versucht deshalb, durch die Liaison mit den unterschiedlichsten Fleckchen möglichst schnell von meinem Leib wieder in die Waschmaschine wandern zu dürfen. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass Weiß irgendwann einmal zu sich selbst steht und einfach weiß bleibt...


Das Outfit heute ist ein Alltags-Arbeitsoutfit. Die weiße Jeans habe ich bei NewLook erstanden, eigentlich in der Absicht, daraus eine kurze Hose zu machen. Bereits im Winter habe ich im dortigen Shop eine weiße Jeansshorts gesehen, habe die Anschaffung aber aufgrund der fehlenden Sonnenstrahlen noch vertagt. Und inzwischen gibt es die Shorts nicht mehr... So ist die Wahl auf diese lange Jeans gefallen. Allerdings fände ich das doch irgendwie schade diese jetzt abzuschneiden - so mache ich mich eben weiter auf die Suche nach einer bereits im Auslieferungszustand kurzen weißen Hose. Der Sommer ist ja schließlich noch auf der Anreise :) 

Jacke: SimplyBe, Tunika: H&M+, Jeans: NewLook Inspire, Schuhe: NewLook
Darüber trage ich eine schwarze, leichte Tunika von H&M+, die schon seit längerem in meinem Kleiderschrank ihr Dasein fristet. Nachdem das Teilchen doch recht lang und weit ist, habe ich kurzerhand eine Seite in die Hosentasche gesteckt - ich finde so ist wenigstens ein bisschen Form in der ganzen Sache. Mit langen und weiten Oberteilen über Jeans fühle ich mich irgendwie nicht so wohl; da helfe ich mir gern mit einem Gürtel oder eben solchen schnellen "Eingriffen" ;o)

Ich wünsche euch einen sonnigen Donnerstag!

Liebe Grüße, 
Conny

Montag, 13. April 2015

DIY: Freihandshirt

Heyho,



vor ein paar Tagen habe ich ja schon die Kombi aus Georgette gezeigt mit Shirt und Rock, die ich mir auf die Schnelle genäht hatte. Heute gibt's das Shirt solo. Es ist wunderbar leicht - also auch bei höheren Temperaturen als derzeit gut zu tragen. Ich kann es mir auch gut zu Jeans vorstellen, zu Jeansshorts oder auch über einem engen Kleid mit Spaghettiträgern… na schauen wir mal welche Kombis mir in nächster Zeit so einfallen werden.

Shirt: selfmade (Stoff von buttinette), Rock: H&M+,
Strumpfhose: Ulla Popken, Schuhe: NewLook



Fest steht aber, dass ich schon einmal Ausschau nach weiteren luftigen Stöffchen halte. Vor meinem inneren Auge freue ich mich schon tierisch, im Sommer nach getaner Arbeit abends aus der Dusche zu hüpfen und so ein leichtes Shirt überzuziehen, um dann noch draußen bei einem Wein die laue Sommernacht zu genießen. Auch wenn die Realität wahrscheinlich so ausschaut dass ich mich an heißen Tagen abends noch gerade so in die Dusche schleppe und anschließend auf der Couch vor mich hin döse, weil es draußen entweder zu kühl ist oder die Mücken einen Großangriff auf mich fahren. Aber Träumen darf man ja schließlich noch :)






Was zum Glück näher liegt als vermückte oder kühle Sommerabende sind die ersten richtig warmen Frühlingstage. Endlich wieder draußen im Café zu sitzen und Leute zu beobachten hat schon was :o) Aber vorher schreit noch der Garten nach mir – bisschen buddeln und mein lang ersehntes Beet anlegen. Ich bin ja gespannt ob da etwas wächst. Mit Zimmerpflanzen bin ich ja nicht wirklich erfolgreich, die bekommen von mir erst dann Wasser wenn sie rascheln…

Frühlingshafte Grüße
Conny

Samstag, 11. April 2015

Die Fatty Fashion Challenge ist wieder da!

Gute Nachrichten!

...heute melde ich mich gleich noch einmal. Wieso? Ich habe heute eine tolle Nachricht gelesen: Alex hat die Fatty Fashion Fun Challenge wieder gestartet! Ist das nicht toll? Wer die Challenge noch nicht kennt, sollte sich diese unbedingt einmal anschauen. Ich bin im Mai auf alle Fälle dabei, wenn das Motto "Grün" ist - und ich würde mich freuen, wenn ich gaaaaaanz viele Mitstreiterinnen habe. 



Wir sehen uns!

Liebe Grüße
Conny

OOTD: Casual Saturday

Einen wunderschönen Tag wünsche ich euch,

für mich heißt es heute leider noch arbeiten. Nachher geht's los - aber es gibt Schlimmeres :) Bei der Kleidungswahl heute stand ich vor einem kleinen (Luxus-)Problemchen: Ich besitze noch keine geeigneten Frühjahrs-Schuhe! Ich hätte gern welche, die etwas offen sind, gern etwas Absatz besitzen aber eben nicht zuviel; schließlich muss ich die ja auch beim Autofahren tragen können. Nein, mit High Heels setze ich mich nicht ans Steuer :o) 

Bluse: kik, Jeans: NewLook Inspire, Top: Takko,
Schuhe: NewLook
In Ermangelung von offenen Schühchen fiel die Wahl auf einfache Stoffschuhe von NewLook. Die besitze ich in drei verschiedenen Farben und werde mir nach und nach noch welche in anderen Farbtönen besorgen. Und nachdem zu solchen Schnürern Jeans immer gehen, bin ich in meine Lieblingsjeans geschlüpft. Musste nur noch ein Obendrüber her. Passend zu den pinkfarbenen Schuhen. Leute, ich habe an mir selbst gezweifelt :) Da sitze ich eine Viertelstunde im mehr als prall gefüllten Ankleidezimmer und finde nix! Entweder ist der Stoff zu dick, der Arm zu lang, die Farbe zu dunkel, der Arm zu kurz oder oder oder.... Dann aber entdeckte ich die weiße Bluse von kik (großes Danke an die wunderbare Joanna für das Entsorgen meiner Vorurteile gegenüber kik!). Dazu ein pinkfarbenes Top, da die Bluse leicht durchscheinend ist - fertig! 


So, dann packe ich mal meine Tasche und mache mich auf - ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Viele Grüße
Conny

Donnerstag, 9. April 2015

DIY: Luftiges Duo

Servus!

manchmal, ja manchmal packt es mich einfach. Da sehe ich dann Stoff im Regal liegen und habe einen schnellen Einfall, was ich darauf machen könnte. So erging es mir kürzlich mit einem Georgette. Der Stoff ist hauchzart, leicht durchscheinend und über und über mit Pünktchen verziert. Als schnellen Einfall dachte ich mir, da einfach ein Shirt zu schneidern. Als Vorlage lachte mich ein Shirt an, was ebenso aus leichtem Stoff geschnitten ist und welches ich im vergangenen Jahr bei Asos kaufte. Das Gute daran ist, dass Vorder- und Rückteil nur jeweils aus einem Stück bestehen und keinerlei Abnäher etc. enthalten sind. Gut, also den Stoff ausgebreitet, Shirt draufgelegt und dann geschnitten ;) 

Rock und Shirt: selfmade (Stoff von buttinette), Strumpfhose: Ulla Popken,
Gürtel: Pinkclove, Schuhe: NewLook
 

Die Ränder habe ich mit einem Säumerfuß versäubert und das war es dann auch schon. Nur - da war dann noch ein Stückchen Stoff übrig. Und bevor der im Regal versauert, habe ich mir noch geschwind ein Stück schwarzes Gummiband geschnappt und einen Rock daraus genäht. Ganz easy übrigens: Seiten nähen, Saum unten nähen, Gummi in gewünschter Länge abschneiden, auf Spannung als Bund auf den Stoff nähen, evtl. noch einmal umschlagen und wieder gedehnt mit einem Zickzackstich festnähen - so sieht es am Ende ordentlicher aus. Fertig!



Werden die beiden Teile zusammen getragen, macht es fast den Eindruck eines Kleides. Damit es nicht zu eintönig wird, trage ich dazu einen roten Gürtel mitsamt roten Schühchen. Das Shirt einzeln zeige ich in den nächsten Tagen noch einmal.

Dank des Säumerfußes gibt es in einem Rutsch einen schönen Saum.

Sollte jemand Interesse am Nacharbeiten haben, hier eine kleine Anleitung. Als Stoff habe ich einen Georgette verwendet, der 145cm breit liegt. Der Verbrauch für Oberteil und Rock lagen bei mir bei 2 Metern - meine Vorlage ist für meine Größe 56 ausgelegt. Den Stoff habe ich gefaltet - nicht wie üblich längst (auf 72,5x200cm), sondern quer (auf 145x100cm). Als Anhaltspunkt für die Breite des Oberteils solltet ihr euren Hüftumfang messen - ein paar cm Bequemlichkeitszugabe sind ein Muss. Und denkt auch an die Ärmel - die könnt ihr natürlich kürzer oder länger gestalten. Aus dem Rest entsteht dann der Rock. Nehmt ihr die gesamte Breite, dann wird es ein pludriges Faltenröckchen; ich habe ca. 20 Zentimeter noch weggeschnitten an der Seite. Für den Rock braucht ihr dann noch ein Gummiband, idealerweise ein schön breites. Ich habe eines in Schwarz mit 4 Zentimetern Breite verwendet. 
Hier also das grobe Schnittmuster für Shirt und Rock:



Liebe Grüße
Conny

Sonntag, 5. April 2015

OOTD: Frohe Ostern!

Einen wunderschönen Ostersonntag wünsche ich euch!

...auch wenn ich heute mit einem schlechten Gewissen in den Tag gestartet bin. Ich habe noch ausgiebig im Bettchen gekuschelt, während mein Herzallerliebster in aller Früh aufgestanden ist und das Osteressen vorbereitet hat. Er ist einfach toll! Und er kann verdammt gut kochen. So gab es dann ein wunderbares Mittagessen mit Spanferkel und selbstgemachten Spätzle und ich konnte mich zusammen mit Schwiegermutter in Spe an den gedeckten Tisch setzen. Allzuviel Zeit hatte ich dann aber trotzdem nicht, da ich heute noch zur Arbeit musste. Heute trage ich ein geht-immer-Kleid: Das hatte ich im Sale bei Asos ergattert. Der Ausschnitt ist nicht zu tief, die Länge nicht zu kurz, Ärmel sind auch dran - also wie gemacht für alle möglichen Anlässe, bei denen man nicht lang überlegen mag, was man trägt. 

Kleid: Junarose über Asos, Strumpfhose: fibrotex, Schuhe: NewLook,
Kette: Bijou Brigitte,
Diät: made by Samsung Galaxy S5 ^^


Die Fotos habe ich allerdings mit dem Smartphone geknipst, die auf die geringe Entfernung eine wunderbare Verzerrung erzeugt. So schaut man gleich viel schlanker aus als man eigentlich ist :D Aber meine Spiegelreflex ist mir dann doch lieber. 


Ich wünsche euch noch ein wunderschönes Osterfest und ein gutes Händchen bei der Eiersuche! Ich konnte jedenfalls mein Nestchen nach nur dreimaligem Vorbeilaufen zielsicher finden ;o) 

Liebe Grüße
Conny

Backtag: Knusperfrische Semmeln

Einen wunderschönen guten Morgen!

...was gibt es Besseres, als den Tag mit frisch gebackenen Semmeln zu starten? Wenn der Duft durch's ganze Haus zieht, dann kann man das Frühstück kaum erwarten. Klar gibt es Semmeln auch beim Bäcker zu kaufen, allerdings braucht es da manchmal auch das Quäntchen Glück, einen Bäcker zu erwischen der die Dinger noch selber backt und den Teig selbst anrührt. 

Selber machen ist aber gar nicht schwer - probiert es doch einfach einmal aus!



Zutaten:
1 kg Weizenmehl 550er (405er geht auch)
600 ml warmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
1 EL Honig
25 g Backmalz (kann auch wegbleiben) 
1 EL Salz
evtl. Sonnenblumenkerne, Mohn oder Sesam, je nach Geschmack

Der Honig wird mit der Hefe verrührt - auch wenn es anfangs nicht danach ausschaut, verbindet sich das recht schnell zu einer flüssigen Masse. Indes gebt ihr das Mehl, den Backmalz, das Salz und das Wasser in einer Schüssel. Die angerührte Honighefe kommt da auch mit dazu und dann heißt es Kneten - am besten überlasst ihr das der Küchenmaschine oder den Knethaken des Handrührers. Der Teig sollte schön elastisch sein, nicht kleben und nicht verlaufen. Über die Schüssel kommt dann ein feuchtes Geschirrtuch und der Teig darf jetzt etwas ruhen. Entweder ca. 40 Minuten an einem warmen Ort oder auch über Nacht im Kühlschrank. 

Für Herzchensemmeln werden die einzelnen Kugeln nochmals halbiert, zu Tropfen geformt und wieder zusammengesetzt. Perfekt für ein gemütliches Frühstück mit dem Liebsten oder auch für eine schöne Überraschung für die Brotzeitbox :o)

Nach dem Gehen wird der Teig erneut gut durchgeknetet. Teilt den Teig dann in 15 bis 20 Kügelchen, wendet diese nach Belieben in Sesam, Sonnenblumenkörnern oder Mohn und setzt diese mit Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche. Nun sollten die Semmeln eingeschnitten werden - ich habe einen Brötchendrücker verwendet (gibt's z.B. bei amazon). Das Ganze wird jetzt nochmals mit einem Tuch abgedeckt und rund 30 Minuten an einem warmen Ort gehen gelassen. In der Zeit könnt ihr schon einmal den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Anschließend werden die Semmeln mit Wasser besprüht oder bestrichen und in den heißen Ofen gegeben - ich stelle immer eine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens, dann werden die Semmeln schön knusprig.

Bei 200°C ca. 30 Minuten backen - rausnehmen, etwas auskühlen lassen und genießen :)


Guten Hunger und viele Grüße,
Conny



Freitag, 3. April 2015

DIY: Das Kleid


Servus!

heute strahle ich wie ein Honigkuchenpferd – mein neues Kleid ist soeben von der Nähmaschine auf meinen Leib gehüpft! Und ich bin begeistert. Begeistert von dem Stoff, begeistert von dem Schnittmuster und begeistert von der Passform. Endlich habe ich mein Blümchenkleid auf dunklem Grund, mit kurzem Arm! Ich hatte mich lange Zeit dumm und dusselig gesucht nach genau so einem Modell, als ich dann aber den Stoff entdeckt hatte habe ich kurzerhand beschlossen einfach selbst so ein Kleid zu nähen.

Kleid: selfmade - Stoff von buttinette, Strumpfhose: fibrotex, Schuhe: NewLook

Den Stoff hatte ich bei buttinette entdeckt. Es ist ein herrlicher Interlock Jersey, der wunderbar schwer fällt, leicht elastisch ist und sich super angenehm trägt. Der Stoff hatte es mir so angetan, dass ich mein aktuelles Projekt, den Bademantel, erst mal auf die Seite geschoben habe ;) Auf der Suche nach einem geeigneten Schnittmuster bin ich bei Simplicity gelandet. Der Schnitt hat mich durch das weite Rockteil, die Form des Ausschnittes und die Ärmel überzeugt – es ist übrigens der Simplicity Amazing Fit 1800. Beim Auspacken des Schnittes war ich dann überrascht: Der Schnitt beinhaltet schon angepasste Schnittteile für Körbchengrößen bis DD und den Rockteil gibt es für die eher schmale Figur, die normale Figur oder auch für den dicken Pöter. Perfekt! Ich habe also todesmutig die Schnittteile für DD und dicken Hintern gewählt und wurde nicht enttäuscht. Die Anleitungen bei Simplicity sind eh perfekt – ideal für Anfänger! Kleinere Änderungen habe ich aber doch noch vorgenommen: Es sind ursprünglich Taschen im Rockteil vorgesehen, auf die ich verzichtet habe. Die Ärmel habe ich noch etwas gekürzt, damit das Kleid sommerlicher wird. Auch die Rocklänge habe ich ein klein wenig verringert. Das Zuschneiden ging prima, das Heften und Anpassen war völlig problemlos.

Jacke: Studio Untold (aktuell)

Wer sich also auch einmal ans Nähen wagen will, dem kann ich das Schnittmuster wärmstens ans Herz legen. Die Größen reichen übrigens dort bis zur 54 – ich trage eigentlich 56, habe aber die 54 genäht. Das Kleidchen ist sicher nicht das letzte, welches ich nach dem Schnitt genäht habe :)


Das Kleid zeige ich auch bei der Mitmach-Aktion im April von Miss Bartoz - schaut dort doch auch einmal vorbei und lasst euch von den verschiedenen Outfits der Teilnehmerinnen inspirieren!

Liebe Grüße
Conny