Sonntag, 13. September 2015

OOTD: Ein Pünktchencardigan und die verzerrte Ansicht

N'Abend,

heute zeige ich "noch einmal" das Outfit, welches ich gestern getragen habe. Eigentlich hatte ich das nur schnell vorm Spiegel abgelichtet, so wie ich es mit vielen anderen Outfits mache - aus einem ganz einfachen Grund: Wenn ich mal wieder der Ansicht bin, ein ganzes Zimmer voll mit nichts zum anziehen zu haben oder schlichtweg einfach keine Idee habe, dann ist ein kurzer Blick ins Smartphone die schnelle Rettung :o) Das Outfit von gestern hatte ich jedoch auch noch in einer facebook-Gruppe hochgeladen und gleich mit gewarnt, dass die Handykamera die Wirklichkeit etwas verzerrt.
Foto mit der Spiegelreflex :)

Eigentlich ist das ja so rein gar kein Hokuspokus, sondern recht einfach mit der Brennweite der Kameralinse, der Neigung sowie damit verbunden der Perspektive beim Fotografieren zu erklären. Und noch ein "eigentlich": Eigentlich will ich auf Bildern gar nicht "weniger" wirken als dass ich bin. Wieso auch? Ich bin zufrieden mit dem Körper, den ich habe. Wieso sollte ich darauf hinarbeiten, dass der auf Fotos möglichst schmaler wirkt? Gut, daraus könnten einige Leute jetzt eine Grundsatzdiskussion machen. Ist ja auch immer sehr beliebt bei der Outfitfrage - am besten sollten Dicke ja ohnehin immer nur das tragen, was sie optisch schlanker macht und die Aussage "man sieht dir deine Konfektionsgröße gar nicht an" ist für manche ja auch das tollste Kompliment :o) Nur mal ganz ehrlich, wieso ist es so schlimm, eine große Größe zu tragen? Wieso bricht für manche die Welt zusammen, wenn in der Hose, die perfekt passt, eben nicht die sonst getragene Größe 48 steht, sondern plötzlich die 50? Ich jedenfalls stehe zu meiner 56. Die manchmal auch eine 54 ist. Manchmal auch eine 58. Darüber definiere ich mich nun wirklich nicht :)

Das Handyfoto zum Vergleich :)

Soooo, jetzt aber noch ein paar Wörtchen zum eigentlichen Outfit. Das Kleid stammt von C&A und ich mag es wirklich sehr. Gut, der Wasserfallausschnitt könnte noch etwas tiefer reichen, aber so ist auch okay. Der Jersey ist sehr angenehm und weich auf der Haut - und das Kleid ist zwar recht dezent, aber doch nicht ganz "ohne". Es hat, wie ich finde, genug Chic für eine Party, gleichzeitig ist es aber nicht zu overdressed für den Alltag. Genau so sollte es doch sein, oder? Dazu gibt's den Pünktchencardigan von H&M+, den ich schon seit einigen Monaten im Auge hatte. So ganz konnte ich mich aber nie zu einer Bestellung durchringen, bis er dann vor einigen Wochen in den Sale und schließlich auch in meinen Kleiderschrank kam. Ich bereue es nicht!

Liebe Grüße und eine tolle Woche wünsche ich euch, 
Conny

Mittwoch, 9. September 2015

Mein "italienisches Weißbrot"

...oder schlichtweg "falsches Ciabatta"?

Hallöchen,

ich backe gern das Brot selbst - vor allem bei Weißbrot ist es schwer, etwas vernünftiges/gut schmeckendes/lockeres beim Bäcker zu finden. So habe ich ein paar Rezepte ausprobiert und bin schließlich bei einem Ciabatta gelandet, das es in den letzten Wochen bei uns sehr häufig gab. Es ist recht schnell gebacken, hält sich einige Tage lang frisch und schmeckt einfach immer.

Unsere italienische Brotzeit :) Erntefrische Tomaten, Gurken und Kräuter
aus dem Garten, dazu die Urlaubssouvenirs Käse, Speck, Salami und
Rotwein aus Italien. Nom Nom!


Die Zutaten: 
  • 1kg Mehl (Type 550)
  • 50ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 20g Salz
  • 20g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 550ml warmes Wasser

So wird's gemacht:
  • Den Zucker in das warme Wasser geben, die Hefe hineinbröckeln und gut verrühren. Dann das Mehl mit dem Salz vermischen, das Öl dazugeben und mit dem Hefe-Zucker-Wasser-Gemisch verkneten. Der Teig sollte gut elastisch und nicht klebend sein - ich lasse ihn in der Küchenmaschine immer circa fünf Minuten gut durchkneten. 
  • Die Schüssel mit dem Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 bis 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat. 
  • Nach der Wartezeit den Teig noch einmal durchkneten und in beliebige Stücke teilen. Ich mache aus der Menge meist 2 große oder 3 mittelgroße Brote. Ciabattabrötchen lassen sich aber natürlich auch backen :) 
  • Die einzelnen Teile zu rechteckigen Platten ausrollen bzw. in Form drücken, an den kurzen Kanten einmal etwas einschlagen und dann von der langen Seite her aufrollen - so gibt es die typische Ciabatta-Form. 
  • Im auf 210 Grad vorgeheizten Backofen ca. 40 bis 50 Minuten backen, herausnehmen und kurz mit kaltem Wasser benetzen. Auskühlen lassen, aufschneiden, genießen!


Der Teig sollte beim Gehen lassen sein Volumen verdoppeln.

Aufgerollt und fertig zum Backen
Ein Blick aufs heiße Blech ^^ vorn rechts ist ein kleines Ciabatto mit Tomatenpesto.

Bei dem Teig sind mehrere Variationen möglich, ganz nachdem auf was ihr Lust habt :)
  • Für ein Kräuterciabatta getrocknete Kräuter und evtl. auch Chiliflocken in den Teig einarbeiten, dafür evtl. die Menge an Öl etwas erhöhen. 
  • Kleine Ciabattabrötchen schmecken als Snack für unterwegs oder als Brotzeit auf der Arbeit besonders gut, wenn der Teig vor dem Einrollen mit einem Pesto bestrichen wird. Oder ihr füllt den Teig vor dem Aufrollen mit einer Scheibe gekochten Schinken und Käse. 
  • Olivenfans schneiden Oliven in Ringe und mischen diese unter den Teig.

Es gibt sicher noch mehr Variationen, einfach ausprobieren!

Guten Hunger und viele Grüße,
Conny

Sonntag, 6. September 2015

OOTD: Und nun ist Herbst

 Einen wunderschönen guten Abend!

...ja, und plötzlich ist es Herbst. Auf einmal stehen die blickdichten Strumpfhosen, die schon gaaaanz hinten im Regal gelandet sind, plötzlich wieder hoch im Kurs. Sind aber auch prima, schließlich können so die Sommeroutfits auch in die kühlere Jahreszeit gerettet werden :)


Heute musste ich arbeiten, deswegen durfte es mal ganz lässig sein. Das Shirt ist von H&M+ und der Rock ist mein Liebling von Pinkclove. Nachdem es draußen doch recht zapfig geworden ist, vor allem morgens und am Abends, habe ich auch mal wieder ein Jäckchen rausgekramt. Dieses hier ist von Pinkclove - die Strumpfhosen sind, wie könnte es anders sein, von fibrotex. Dazu trage ich die Stiefeletten von Deichmann, die ich mir vor einigen Tagen bestellt hatte. Tjo, am Freitag wurden die geliefert und seitdem trage ich die auch. Zumindest tagsüber *lach* - aber nachdem ich recht viel Auto fahre, sind die einfach am bequemsten. 


Auf Schmuck habe ich heute größtenteils verzichtet - da hatte ich heute morgen einfach nicht die Geduld, etwas Passendes herauszusuchen. 6.30 Uhr ist nicht so meine liebste Uhrzeit ^^
Und wie ich derzeit immer wieder jeden Tag feststelle, sollte ich dringend meine Haare wieder nachfärben. Die Farbe habe ich schon da, nur an der Umsetzung hapert es. Irgendwie kommt immer etwas dazwischen, auch wenn es nur akute Unlust ist...



Ich wünsche euch einen schönen Herbstanfang! Macht das Beste daraus :o) 

Liebe Grüße, 
Conny

Mittwoch, 2. September 2015

Ein letzter Sommeroutfit und neue Schuhe für den Herbst


Hallöchen,

jetzt muss ich mich aber scheinbar wirklich beeilen, um noch das wohl vorerst letzte Sommeroutfit zu posten, das ich schon seit letzter Woche auf dem PC liegen habe. Heute hat es schon merklich abgekühlt und so trage ich gerade eine lange Jeans, die ich heute morgen aus ihrem mehrmonatigen Urlaub zurückgeholt habe. Ich liebe den Sommer, aber gegen den Herbst habe ich freilich auch nichts einzuwenden. Hat halt auch seine guten Seiten :)


Top & Rock: H&M+, Schuhe: NewLook

Das Sommeroutfit von letzter Woche war schnell gewählt – das rote Peplum-Top hatte ich in einem H&M Laden gefunden. Es ist toll – der Stoff fühlt sich angenehm an und den Schnitt liebe ich sowieso. Wie ich gesehen habe,gibt es das auch noch in anderen Farben im Onlineshop. Allerdings solltet ihr beachten, dass die verschiedenen Farben wohl unterschiedliche Ausschnitt-Lösungen haben, das ist mir auch erst Online aufgefallen. Dazu habe ich ein kurzes Röckchen, ebenfalls von H&M, kombiniert (aus der normalen Abteilung, in XL bekomme ich da auch meinen 56er-Hintern rein :D). Dazu gibt’s Schühchen von NewLook. Und einen Fotocrasher ^^

...sucht da jemand das Vögelchen? ;o)

Die abgekühlten Temperaturen haben mir zudem mal wieder vor Augen geführt, dass ich dringend ein paar „Übergangs-Schuhe“ brauche. Die letzten sind in den ersten Frühlingstagen von mir gegangen. Ich bevorzuge als „Jedentagschuh“ ganz schlichte, schwarze Stiefeletten, wegen dem Autofahren am liebsten ohne Absatz, die zur Jeans genauso passen wie zur Strumpfhose. Gefunden habe ich welche bei Deichmann, die gehen sogar bis zu Größe 44.

 



Und wo ich schon mal dabei war, hat mich noch ein Schnäppchenschuh angelacht, der ebenfalls schlicht und flach ist und mich wohl oft auf Arbeit begleiten wird – und das Tolle daran ist, dass der Schuh den gleichen grauen Farbton hat wie eine Jacke von mir.

Ganz zum Schluss durften dann noch ein paar Schlappen für daheim mit in den Warenkorb. Die letzten habe ich vorgestern entsorgt, nachdem ich den Fersenbereich schon komplett durchgescheuert hatte. Da kaufe ich übrigens immer lieber die Herrenvariante, weil die noch ein Stückchen breiter und damit für mich bequemer geschnitten sind. Nun bin ich auf die Lieferung gespannt :)

Ich wünsche euch einen tollen Tag!



Liebe Grüße

Conny